Hund im Auto – 7 Fehler

veröffentlicht am 6. Juli 2017 in Hund im Auto von
Hund im Auto die größten Fehler

Hund im Auto – Die 7 größten Fehler

Im Auto ist nicht nur die Sicherheit von Fahrer und Mitfahrern wichtig, sondern auch die des Hundes. Auch für unsere Vierbeiner sollte sich eine Autofahrt angenehm gestalten und Unfälle vermieden werden. Deshalb sollte auch der Hund im Auto ausreichend gesichert werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: die Hundetransportboxen, Sicherheitsgurte für Hunde, Autositze für Hunde sowie Trennnetze oder Trenngitter für den Laderaum. Aber abgesehen von unzureichender Sicherung des Vierbeiners neigen wir Menschen noch zu anderen Fehlern in Bezug auf den Hund im Auto.

Die 7 größten Fehler und wie wir sie vermeiden

Autofahren ist kein Problem für meinen Hund: Diese Aussage wird oftmals fahrlässig getätigt. Denn viele Hunde haben durchaus ein Problem mit dem Auto fahren. Schließlich sind sie im Auto gleich mehreren Eindrücken auf einmal ausgesetzt. Dazu gehören Geräusche, Bewegungen und Gerüche, die er sonst nicht kennt. Deshalb ist es wichtig, den Hund rechtzeitig an das Autofahren zu gewöhnen und ihm alle Zeit dabei zu lassen.

Hunde müssen nicht angeschnallt werden: Das ist wohl der größte Fehler, den Autofahrer machen. Ist der Hund nicht angeschnallt oder anderweitig gesichert, besteht nicht nur Gefahr für den Vierbeiner sondern auch für den Menschen. Besonders sinnvoll sind Sicherheitsgurte speziell für Hunde. Diese dürfen aber nicht am Halsband befestigt werden, sondern besser am Brustgurt oder Geschirr. Bei den Gurten ist es wichtig, dass sie breit und stabil sind und über einen festen Verschluss verfügen. Dabei darf der Gurt nicht einschneiden oder drücken. Auch darf er nicht zu lang oder zu kurz sein. Bei zu langen Gurten ist der Hund nicht gesichert, bei zu kurzen Gurten leidet das Wohlbefinden des Hundes.

Eine Transportbox ist im Auto nicht notwendig: Besteht keine andere Sicherungsmöglichkeit, ist eine Transportbox sogar eine sehr schöne Alternative für den Hund im Auto. Denn diese kann, je nach Größe, auf den Rücksitz, den Beifahrersitz, in den Fuß- oder auch Kofferraum. Zudem haben Transportboxen den Vorteil, dass sie sehr bequem für die Hunde sind und es sie in verschiedenen Größen gibt. Die Transportbox sorgt nicht nur für mehr Sicherheit des Hundes sondern reduziert auch einschüchternde Fahreindrücke, weil der Hund in einer Art Höhle zurückgezogen liegen kann.

Füttern während der Fahrt lenkt den Hund ab: Auch diese Aussage ist nicht ganz richtig. Denn Hunde sind während der Autofahrt oft nervös. Wenn sie dann auch noch fressen, kann es passieren, dass sie sich übergeben müssen. Besser ist es, den Hund vorher zu füttern. Während der Fahrt sind ein paar Leckerlis aber in Ordnung.

Wir fahren nicht lange – da braucht der Hund kein Wasser: Hunden sollte immer ausreichend Wasser zum Trinken zur Verfügung gestellt werden. Egal, ob man nur kurz unterwegs ist oder nicht. Immerhin entscheiden die Hunde selbst, wann sie Durst haben und wann nicht.

Ich muss keine Pause machen, der Hund hält so lange aus: Regelmäßige Pausen – gerade auf längeren Fahrten – sind ungemein wichtig für den Hund. Zum einen, damit er sein Geschäft erledigen kann und zum anderen führt die Bewegung beim kurzen Auslauf oftmals dazu, dass der Hund Stress abbaut und im Anschluss entspannter Auto fährt.

Ich bin nur kurz einkaufen, der Hund kann im Auto bleiben: Diese Meinung hat schon viele Hunde das Leben gekostet. Denn die Temperaturen im Auto können schnell ansteigen. Und deshalb sollten Hunde im besten Fall nie im Auto gelassen werden. Und wenn es gar nicht anders geht, müssen Fenster leicht geöffnet sein. Hunde schwitzen nicht. Sie stauen dadurch viel schneller Hitze im Körper an als wir Menschen und das kann zu Überhitzung, Hitzeschlag und sogar dem Tod des Tieres führen.


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